unverpackt einkaufen will geplant sein!

wir haben euch gefragt – 258 von euch haben sich einen beitrag zur vorbereitung

für den einkauf im unverpacktladen gewünscht. den sollt ihr natürlich bekommen.


unverpackt einkaufen spart plastik, macht spaß und erlaubt uns, genau die mengen zu kaufen die wir benötigen.

es ist ein kleines bisschen mehr vorbereitung gefragt als für den einkauf in einem herkömmlichen supermarkt, aber auch das ist schnell gelernt.


was kommt auf die einkaufsliste?


der erste schritt unterscheidet sich nicht groß von der vorbereitung für einen einkauf in einem normalen supermarkt. schaut in eure schränke oder vorratskammern und notiert euch, was ihr benötigt auf einer einkaufsliste.


hier findet ihr unser gesamtes sortiment, um euch die planung ein wenig zu erleichtern.


ab hier wird’s anders: für jedes produkt das ihr vorhabt einzukaufen sucht ihr euch nun ein gefäß raus.



tipp: nehmt vorsichtshalber lieber 1-2 gefäße zu viel mit als zu wenig, falls euch vor ort

dann doch noch die ein oder andere leckerei anlächelt.

habt ihr mal zu wenig behätnisse eingepackt, habt ihr bei uns

im laden die möglichkeit gläser, stoffbeutel und papiertüten zu kaufen oder euch an gespültem altglas zu bedienen.








welche behältnisse dürfen mit?


alle!

ja, auch tupperdosen und alte plastiktüten – alles, was ihr sowieso schon besitzt und benutzt eignet sich zum verpackungsfreien einkaufen.


1. glasbehältnisse: haben den vorteil dass sie im regal schön aussehen & die lebensmittel gesund gelagert werden. den nachteil bekommt euer rücken spätestens auf dem rückweg zu spüren, denn einmal befüllt können die gläser ganz schön schwer werden.


2. stoffbeutel: eignen sich prima für alle trockenen lebensmittel – wir würden euch jedoch davon abraten mehl in stoffbeuteln zu transportieren. auch schokolade und wenigummi eignen sich hierfür eher weniger. ein weiterer nachteil ist, dass beutel in der regel nicht hundertprozentig luftdicht verschlossen werden können. dafür sind sie um einiges leichter als glas und nehmen zumindest auf dem hinweg so gut wie gar keinen platz in der tasche ein.


3. edelstahl-dosen: ebenso wie die gläser ist ein vorteil von dosen aus edelstahl die gesunde lagerung der lebensmittel.


4. alte tupperdosen, plastiktüten oder plastikverpackungen wie joghurteimer etc. : auch diese dürft ihr sehr gerne für euren unverpackten einkauf mitbringen. klare vorteile sind hier zum einen das gewicht und zum anderen die tatsache, dass ihr dinge nutzt, die sonst vermutlich im müll gelandet wären.


5. alte flaschen: für öl & essig eignen sich am besten alte flaschen, etwa leere öl-flaschen oder trinkflaschen.


wichtig: für spülmittel & co bitten wir euch, keine alten trinkflaschen zu verwenden, da es hier zu verwechslungsgefahr kommen kann.






und wie groß sollen die gläser sein?


das ist ganz davon abhängig, was ihr kaufen möchtet.

zum anfang bietet es sich an, sich an den portionen zu orientieren die im konventionellen supermarkt geboten werden.

nudeln z.b. werden meist in 500g-packungen verkauft, reis in 1kg päckchen.

wenn ihr zuhause noch vorräte habt, probiert am besten einmal aus,

wieviel in eure gläser passt. ihr könnt ja ungefähr abschätzen, wie lange ihr mit einer packung auskommt – beim verpackungsfreien einkaufen habt ihr den vorteil,

nicht daran gebunden zu sein. kauft ihr also in der regel 2-3 packungen nudeln,

solltet ihr euch ein behältnis mitnehmen, in das 1,5kg nudeln reinpassen,

wie z.b. große stoffbeutel – oder dementsprechend 2-3 kleinere behältnisse.


kleinere gefäße eignen sich wunderbar für gewürze und backzutaten.

kauft ihr zum beispiel nach rezept ein, spart ihr euch so die ganzen reste, die oft jahrelang im küchenschrank rumstehen. auch für lebensmittel,

die ihr noch nicht kennt empfehlen wir kleinere gefäße – so könnt ihr euch ganz einfach eine kleinere menge zum probieren mit nach hause nehmen.

überzeugt euch das produkt, plant ihr für den nächsten einkauf einfach ein größeres gefäß dafür ein.


auch großgebinde könnt ihr bei uns kaufen – wenn ihr also mit vielen menschen zusammen wohnt und normalerweise jede woche los müsst um reis zu kaufen,

wäre vielleicht ein 10kg sack etwas für euch?


transport-tipp:


der klassiche einkaufstrolley ist vielleicht nicht das stylischste accesoire, dafür aber umso praktischer wenn es um unverpacktes einkaufen geht. im trolley lassen sich auch große, schwere gläser mühelos transportieren.


wir hoffen, wir konnten all eure fragen beantworten – gebt uns gerne bescheid, wenn noch etwas unklar geblieben ist.




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